Gurkenglas gegen Hunger

10. Januar 2017

Einen Großteil des Semesters widmete sich die Wahlpflichtfachgruppe Genial Sozial dem Caritas Hilfsprojekt “Gurkenglas gegen Hunger”.Im Rahmen der Gurkenglas-Aktion rief die Caritas dazu auf, Kleingeld in leeren Gurkengläsern zu sammeln und damit Leben zu retten. Jeden Tag verhungern weltweit 8.000 Kinder. In jeder Minute sind das fünf Kinder, die nicht überlebensfähig sind, weil sie mit viel zu geringem Gewicht auf die Welt gekommen sind oder die das erste Fieber nicht überleben. Kinder, deren Familien vor den Kämpfen in ihrer Heimat flüchten mussten oder Menschen, die ihre Felder nicht bestellen konnten. Aber schon mit 7 Euro kann ein Kind einen Monat lang ernährt werden. Ein Gurkenglas fasst Kupfermünzen im Wert von rund 21 Euro – Essen für drei Monate!

Im ersten Schritt lernten die Schülerinnen und Schüler von Genial Sozial über das Hungerproblem im Nahen Osten und in Äthiopien. Danach sollte die ganze Schule motiviert werden, bei der Aktion mitzumachen. Deshalb produzierte die Gruppe ein eigenes Video. Dieser “Motivationsfilm” wurde in allen Klassen gezeigt und jede Klasse erhielt auch ein Spenden-Gurkenglas zum Befüllen mit Kupfermünzen. Außerdem wurde das Video bei der Visitation von Weihbischof Helmut Krätzl vorgestellt. Anfang Dezember holten die Wahlfachmitglieder schließlich die Gläser gefüllt mit Kupfermünzen aus den Klassen und gemeinsam wurden die gesammelten Spenden bei der Post abgegeben. So konnten mehr als 350 Euro gespendet werden. Als Projektabschluss wurden Plakate gestaltet und das waren einige Reflexionsgedanken der Schülerinnen und Schüler beim Projektabschluss:

„Es war für mich sehr besonders diesen Kindern zu helfen und sehr wichtig. Ich finde die Mühe für das Video und die Caritas hat sich total gelohnt – das würde ich immer wieder machen.“

„Zuerst haben wir ein Video gedreht, was megacool war. Für manche Szenen haben wir bis zu 20 Minuten gebraucht, obwohl der ‚Kurzfilm’ nur 5 Minuten dauert.“

„Wir haben das Thema zuerst zusammen genau besprochen und dann die Gläser in allen Klassen aufgestellt.“

„Mit dem gesammelten Geld sind wir dann zur Bank gegangen um es dort zählen zu lassen. Das wird dann von der Post zur Nationalbibliothek geschickt und dann von dort zur Caritas gebracht.“

„Das Projekt Saure Gurken Aktion hat mir gefallen, weil wir anderen Menschen helfen konnten und weil unsere ganze Schule geholfen hat das Geld zu sammeln – sogar die Lehrer!“

„Als wir die Plakate gemacht haben, war es lustig zu sehen, wie viel wir eigentlich geleistet haben.“

„Ich fand den Videodreh echt super, weil man da nicht nur für GESO etwas gemacht habe. Sondern vielleicht auch sich selber getraut hat, etwas vor der Kamera zu machen. Darauf bin ich persönlich sehr stolz, weil ich eher schüchtern bin.“

„Es war eine gute Idee zu helfen.“

„Als wir in den Klassen reden mussten, war ich nicht so begeistert. Aber ich finde, ich habe mich nicht so schlecht geschlagen.“

„Ich fand die Teamarbeit toll.“

„Ich habe sehr viel gelernt.“

 

 

Januar 2017